Rezension zu „Das Geheimnis der Mittsommernacht“ von Christine Kabus

Buchdetails:
Autor: Christine Kabus
Titel: Das Geheimnis der Mittsommernacht
Erscheinung: 09.09.2016
Verlag: Bastei Lübbe

Inhalt/Klappentext:
Zwei Familien im Schatten eines dunklen Geheimnisses – Norwegen, 1895. Im Bergbaustädtchen Røros begegnen sich zwei junge Frauen, deren Schicksal kaum unterschiedlicher sein könnte. Die Deutsche Clara ist ihrem Ehemann in dessen Heimatstadt gefolgt, wo sich dieser endlich mit seinen Eltern aussöhnen will. Doch die Ordals begegnen Clara und ihrem kleinen Sohn Paul mit unverhohlener Ablehnung. Als wenig später ein furchtbares Unglück geschieht, ist Clara plötzlich auf sich allein gestellt. Unerwartete Hilfe erfährt sie ausgerechnet durch Sofie, die Tochter des mächtigen Bergwerksbesitzers, dem die Ordals schon lange ein Dorn im Auge sind. Sofie empfindet ihr behütetes Dasein als goldenen Käfig und bewundert es, wie Clara ihr Leben meistert. Während Clara und Sofie zu Freundinnen werden, kommen sie einem Geheimnis auf die Spur, das ihre Familien seit Jahrzehnten überschattet – Große Gefühle vor atmosphärischer Kulisse – ein opulent erzählter Roman voller bewegender Einblicke in eine der spannendsten Epochen der norwegischen Geschichte (Quelle: Lovelybooks.de)

Meine Meinung:
Toller historischer Roman. Der Schreibstil hat mich sofort gefesselt. Sehr gut gefällt mir die Aufteilung der Handlung in mehrere Stränge. Die Protagonisten finde ich sehr gut geschrieben. Clara ist mir sofort sehr sympathisch. Sie ist Aussenseiterin mit einem großen Herz. Sie kämpft um ihr Glück und lässt sich nicht unterkriegen. Sofie ist auch sehr sympathisch. Sie ist sehr behütet aufgewachsen. Sie ist sehr neugierig und hinterfragt die bestehende Gesellschaftsordnung. Die männlichen Protas gehen neben den beiden starken Frauen ein wenig unter. Die Geschichte ist sehr spannend und beinhaltet für mich alles wichtigen Elemente die ein historischer Roman haben muss. Mir haben die Lebensgeschichten der beiden doch so unterschiedlichen Freundinnen sehr gut gefallen. Die Autorin hat in in diesem Werk sehr gut die Stimmung und Gepflogenheiten zu dieser Epoche in Norwegen eingefangen. Der Abschluss fand ich sehr gut. Erst in den letzten Kapiteln wird dem Leser die Bedeutung des Titels klar.

Meine Bewertung:

4

Rezension zu „Bossa Mortem“ von Bernadette Olderdissen

Buchdetails:
Autor: Bernadette Olderdissen
Titel: Bossa Mortem
Erscheinung: 27.06.2016
Verlag:

Inhalt/Klappentext:
Palmen, weißer Sand, türkisfarbenes Meer – und eine Wasserleiche. Als Autorin und Reisejournalistin Kira Tolle erfährt, dass die bekannte Reisebloggerin Neveah auf Brasiliens Ilha Grande keines natürlichen Todes gestorben ist, macht sie sich auf den Weg zum Tatort. Gemeinsam mit der Schwester der Toten entlarvt sie die Inselidylle als puren Schein: Seit Monaten regieren dort Misstrauen und Angst, denn Neveah war nicht die erste Tote. Wird sie die letzte sein? (Quelle: Lovelybooks.de)

Meine Meinung:
Toller 3. Band der Globetrotter Reihe rund um Kira Tolle. Die Autorin bringt dem Leser in sehr angenehmer Form Land und Leute näher. In diesem Band geht es um Brasilien. Der Schreibstil lädt den Leser ein sich sofort auf die Geschichte einzulassen. Die Geschichte ist spannend und der rote Faden sehr gut versteckt. Die Protagonisten sind sehr detaliert geschrieben und haben alle ihren eigenen Charakter. Ganz besonders ist mir Kira sympathisch. Sie ist eine Kämpferin und hat einen sehr scharfen Verstand. Auch die Nebenprotas sind gut getroffen und machen die Story erst richtig spannend. Die Schauplätze sind sehr realitätsnah gehalten. Ich konnte mir sofort vorstellen in welcher Umgebung Kira sich aufhält. Der Abschluss fand ich sehr actionreich und spannend. Er hat mich sehr überrascht.  Mit diesem  Täter hatte ich nicht gerechnet.

Meine Bewertung:

5

Rezension zu „Changers – Kim“ von T Cooper und Allison Glock-Cooper

Buchdetails:
Autor: T Cooper und Allison Glock-Cooper
Titel: Changers – Kim
Erscheinung: 14.09.2016
Verlag: Kosmos

Inhalt/Klappentext:
Ein neues Schuljahr bringt Oryon eine neue, diesmal wieder weibliche Identität: Er verwandelt sich in Kim, ein 16-jahriges asiatisches Mädchen. Mit ihrem Übergewicht und ihrem burschikosen Auftreten ist Kim in der Schule eine Außenseiterin. Vergeblich versucht sie, Audreys Aufmerksamkeit zu gewinnen. In einer einsamen, betrunkenen Nacht schreibt Kim an Audrey einen Brief, in dem sie ihr alles über die Changers und ihre verschiedenen Identitäten – Drew, Oryon, Kim – erzählt. Sie will den Brief nicht abschicken, doch Benedict, der Anführer der RaChas, hat andere Pläne… (Quelle: Lovelybooks.de)

Meine Meinung:
Toller 3. Teil der Changers Reihe. Dieser Band hat mir bisher am Besten gefallen. Er zeigt sehr schön welche Auswirkungen die Ereignisse in Change 2 haben. Ganz besonders hat mir die Protagonistin Kim gefallen. Für mich ist Kim bisher die beste Identität. Sie ist mir sehr sympathisch und ich konnte mich sofort in sie hineinversetzten. Sehr gut fand ich wie auf die Ereignisse aus dem Jahr als Oryon nachwirken. Der Schreibstil gefällt mir wie bei den beiden Vorbänden sehr gut. Er ist jugendlich und in diesem Band teilweise ein wenig melancholisch und passt sich perfekt an die Protagonistin an. Die Story ist spannend und sehr emotional. Der Abschluss finde ich sehr gut und der kleine Cliffhänger macht sofort Lust auf den 4. Teil dieser sehr schönen Reihe.

Meine Bewertung:

5

 

Rezension zu „Frost & Payne – Band 1: Die Schlüsselmacherin (Steampunk)“ von Luzia Pfyl

Buchdetails:
Autor: Luzia Pfyl
Titel: Frost & Payne – Band 1: Die Schlüsselmacherin (Steampunk)
Erscheinung: 15.09.2016
Verlag: Greenlight Press

Inhalt/Klappentext:
Die ehemalige Diebin Lydia Frost eröffnet eine Agentur für Verlorenes und Vermisstes. Ihr neuster Auftrag führt sie ausgerechnet zurück zur berüchtigten Madame Yueh und den „Dragons“, der Organisation, von der sie sich gerade erst hart ihre Freiheit erkämpft hat. Als gäbe das nicht schon genug Probleme, muss sie auch noch den Pinkerton Jackson Payne ausfindig machen. Doch der Amerikaner hat seine eigenen Aufträge. Frost steht plötzlich im Kreuzfeuer und muss sich zwischen Paynes Leben und ihrer Freiheit entscheiden. (Quelle: lovelybooks.de)

Meine Meinung:
Spannender Reihenauftakt. Der Schreibstil konnte mich sofort begeistern. Er passt perfekt zu der Story und dem Genre. Die Geschichte ist sehr spannend und undurchsichtig. Mir hat die Hauptprotagonisten „Lydia Frost“ sehr gut gefallen. Sie ist sehr detailiert geschrieben und hat einen sehr sympathischen Charakter. Sie konnte mich sofort in den Bann ziehen. Payne ist mir auch sofort sympathisch. Er wirkt wie ein Kämpfer der für seine Anliegen einstehen kann. Die Nebencharaktere runden das Gesamtbild sehr gut ab. Die Geschichte ist sehr spannend und lässt den Steampunk nur leicht durchschimmern. Der Abschluss finde ich spannend. Er beinhaltet eine sehr schöne Überleitung zum 2. Band dieser Reihe.

Meine Bewertung:

4

Rezension zu „Die Legenden von Karinth“ von C.M. Spoerri

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Buchdetails:
Autor: C.M. Spoerri
Titel: Die Legenden von Karinth
Erscheinung: 25.09.2016  
Verlag: Sternensand Verlag

Inhalt/Klappentext:
»Bringt die Prinzessin zurück!« So lautet der Befehl der Elfenkönigin, nachdem ihre Tochter aus der Elfenstadt geflohen ist. Für Leibwächter Maryo Vadorís eine auf den ersten Blick nicht unlösbare Aufgabe. Allerdings soll er den frischgebackenen Gemahl der Prinzessin mitnehmen, den er zutiefst verachtet. Als sein Weg auch noch den der Magierin Edana kreuzt, stellt der Elf fest, dass die Suche nach seiner Prinzessin doch nicht so einfach wird wie anfangs vermutet. In Edana steckt mehr, als sie ihm zunächst weismachen will, und womöglich könnte ihr Geheimnis Maryo sogar helfen, denn seine Reise verschlägt ihn auf einen unbekannten Kontinent: Karinth. (Quelle: Lovelybooks.de)

Meine Meinung:
Einfach nur wow. Ich liebe die Geschichte. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er unterscheidet sich ein wenig vom Stil der Alia-Saga und der Greifen-Saga. Er spiegelt sehr gut den Charakter von Maryo wieder. Die Protagonisten ganz besonders Maryo sind sehr detailiert und mit vielen Emotionen geschrieben. Sie sind alle etwas ganz besonderes. Für mich war Mayro im ersten Moment ein wenig fremd. Er wirkt doch etwas anders als in der Alia-Saga und in der Greifen-Saga. Sehr gut hat mir gefallen, wie C.M.Spoerri die Geschichte auf verschiedene Stränge aufgeteilt hat. Jeder Strang ist für sich etwas besonderes. Sehr spannend fand ich wie die verschieden Wesen miteinander umgingen und welche Vorurteile diese gegenüber den „Fremden“ hatten. Die Geschichte ist sehr spannend und tiefgründig. Es werden sehr viele Fragen aufgeworfen und nur ein geringer Teil schon beantwortet. Der Abschluss ist ein ganz fieser Cliffhänger. Ich kann es kaum erwarten den 2. Teil über Maryo´s Geschichte zu lesen.

Mein Fazit:
Sehr tolle Geschichte. Die Legenden von Karinth ist eine Pflichtlektüre für Leser Fans von Alia- und Greifensaga.

Meine Bewertung:

5

Rezension zu „Ostfriesisches Erbe. Ostfrieslandkrimi“ von Andrea Klier

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Buchdetails:
Autor: Andrea Klier
Titel: Ostfriesisches Erbe. Ostfrieslandkrimi
Erscheinung: 06.09.2016
Verlag: Klarant Verlag

Inhalt/Klappentext:
Die ostfriesische Insel Borkum erlebt düstere Zeiten. Ein Arzt wird tot aufgefunden, mit den Stichwunden einer Harpune, und der Besitzer einer Lebensmittelkette wird erpresst. Gibt es zwischen den Fällen einen Zusammenhang? Hauptkommissar Hauke Holjansen und sein Kollege Sven Ohlbeck werden auf die Insel geschickt, um der Sache auf den Grund zu gehen. Ihre Ermittlungen führen sie zu Brun van der Heyde, dem Besitzer einer renommierten Privatklinik. Er ist schwer krank, und etliche Personen sind an der Änderung seines Testaments interessiert. Als ein weiterer Harpunenmord geschieht, stellt sich die Frage: Geht es um Rache oder steckt ein gigantisches Erbe dahinter? Die Serie der Verbrechen reißt nicht ab, und die Kommissare stoßen immer tiefer in ein schier endloses Netz krimineller Machenschaften… (Quelle: lovelybooks.de)

Meine Meinung:
Sehr spannend und etwas für Knobler. Der Anfang hat mich ein wenig überfordert. Die Vielzahl der Personen die mit dem Fall etwas zu tun haben dem Buch seinen Reiz gegeben. Für mich hat sich der rote Faden erst gegen Schluss herauskristallisiert. Der Schreibstil hat mich sofort gefangen genommen. Die Autorin hat einen sehr realitätsbezogenes Umfeld für die Geschichte geschaffen. Ich konnte mich sofort in die Landschaft und das etwas raue Klima hineinversetzen. Die Protagonisten sind sehr durchdacht und detailiert geschrieben. Sie haben alle ihre kleinen Macken. Durch diesen Umstand gelingt es dem Leser sehr leicht in die Rolle des Protagonisten zu schlüpfen. Der Storyaufbau finde ich sehr gelungen. Sehr interessant waren für mich die, das die verschiedenen Leseabschnitte aus der Sichtweise von den verschiedensten Protagonisten war. Die Geschichte lädt direkt ein ein wenig mit den Kommissaren zu knobeln um dem Täter auf die Spur zu kommen. Der Schluss ist sehr spannend und hält einige Überraschungen für den Leser bereit.

Mein Fazit:
Sehr schöner Krimi. Der rote Faden wurde sehr gut gelegt und teilweise auch versteckt. Genau richtig für Leser die gerne ein wenig knobeln.

Meine Bewertung:

5

Rezension zu “ Lake Anna – Flucht des Herzens“ von Joanne St. Lucas

Buchdetails:
Autor: Joanne St. Lucas
Titel: Lake Anna – Flucht des Herzens
Erscheinung: 03.03.2014
Verlag: bookshouse

Inhalt/Klappentext:
Für Alexandra Summers bricht eine Welt zusammen, als sie innerhalb eines Tages ihren Job verliert und ihren Verlobten mit ihrer besten Freundin im Bett erwischt. Hals über Kopf verlässt sie San Francisco und strandet in einer Blockhütte in dem beschaulichen Bergstädtchen Lake Anna. Ehe sie sich versieht, wird aus der Flucht eine Chance, ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben. Wäre da nicht ihr starrsinniger Nachbar Josh Bennett. Jedes Mal, wenn sie und der mürrische Tierarzt aufeinandertreffen, fliegen die Fetzen. Warum nur fühlt sie sich trotzdem so zu ihm hingezogen? Wird sie am Ende nicht nur sich, sondern auch die große Liebe finden? (Quelle: Lovelybooks.de)

Meine Meinung:
Sehr romantischer Serienauftakt. Die Geschichte hat mich sofort gefesselt und ich musste das Buch einfach verschlingen. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Er bringt die Emotionen der Protagonisten dem Leser sehr gut nahe. Die Protagonisten sind sehr sympathische Persönlichkeiten. Sie sind sehr detailiert geschrieben und haben ihre ganz besonderen Merkmale. Sie lassen sich nicht so einfach in eine Kategorie einteilen. Sie sind sehr vielschichtig und haben mich immer wieder überrascht. Die Geschichte ist von der Gefühlswelt von Alex und Josh dominiert. Sie ist interessant und hat mich mitfiebern lassen. Der Abschluss fand ich sehr gelungen. Er verspricht einen sehr interessanten weiteren Teil dieser Reihe.

Meine Bewertung:

4

Rezension zu „Schattenjägerin (Schattenreihe) von Jaqueline Mercedes

Buchdetails:
Autor: Jaqueline Mercedes
Titel: Schattenjägerin (Schattenreihe)
Erscheinung: 07.12.2015
Verlag: Books on Demand

Inhalt/Klappentext:
Eine starke Vampirjägerin, eine Menge Probleme und eine schier unmögliche Liebe. Roxana Helsing wurde dazu erzogen Vampire zuhassen und zutöten. Sie ist eine Vampirjägerin, ihr einziges Ziel ist es den Mann zutöten der ihren Vater auf dem Gewissen hat. Bis sie ihm eines Tages gegenüber steht, dann verändert sich alles! Ihr Herz hat plötzlich ganz andere Pläne…

Meine Meinung:
Sehr schöne Vampirstory. Ich wurde sofort von der Geschichte gefangen genommen und ich musste sie ohne Pause lesen. Der Schreibstil hebt sich sehr schön von der Masse ab. Er lässt sich leicht lesen. Er ist pfiffig und doch ein wenig sarkastisch. Die Protagonisten sind sehr detailiert geschrieben. Sie sind alle ganz besondere Persönlichkeiten. Ganz besonders hat mir die freche und schnoddrige Art von Roxi gefallen. Mit dieser Art bringt sie so manchen Mann ganz schön durcheinander. Vlad wirkt sehr sympathisch wenn auch ein wenig überheblich. Er entspricht sehr gut meinen Vorstellungen eines alten Vampirs. Das Buch ist sehr durchdacht aufgebaut. Die actionreichen Abschnitt werden von ruhigeren und emotionalen begleitet. Die Story ist doch ein wenig blutig angehaucht und nicht unbedingt etwas für schwache Nerven. Der Schluss fand ich sehr gut gelungen. Er ist ruhig und verspricht einen weiteren tollen Band dieser Reihe.

Meine Bewertung:

4

Rezension zu „Die Chroniken der Seelenwächter – Band 16: Im Wandel“

Buchdetails:
Autor: Nicole Böhm
Titel: Die Chroniken der Seelenwächter – Band 16: Im Wandel
Erscheinung: 10.08.2016
Verlag: Greenlight Press

Inhalt/Klappentext:
In den Händen des Feindes. Nicht nur Jess und Jaydee müssen sich der neuen Gefahr stellen, auch Keira kämpft gegen eine unbezwingbare Übermacht. Das halbe Land fahndet nach ihr und treibt die junge Kriegerin von einem halsbrecherischen Manöver ins nächste. Werden ihr die Seelenwächter helfen, oder ist sie weiterhin allein auf sich gestellt? Während seine Freunde kämpfen, trifft sich Akil mit Noahs Kontaktmann, um so hoffentlich das Armband loszuwerden. Die Begegnung wirft weitere Fragen auf – denn Dr. Bishop ist anders, als Akil erwartet hätte.

Meine Meinung:
Einfach nur der Hammer. Ein richtiger fieser 16. Band. Die Geschichte hat es wirklich in sich. Ich habe sehr mit den Charakteren mitgefiebert. Sehr spannend fand die Aufteilung auf mehrere Erzählstränge. Die bekannten Charaktere bekommen immer mehr Tiefe. Neue Charaktere werden gekonnt in die Handlung eingesetzt und verleihen der Geschichte ihre ganz besondere Würze. Dieser Band ist sehr emotional und actionreich. Sehr interessant fand ich wie Jess und Jay in diesem Band eher in einer etwas passiveren Rolle zu finden sind. Der Abschluss hat es in sich. Der Cliffhänger treibt die Leserschaft wahrlich zur Verzweiflung. Ich kann es kaum erwarten bis der nächste Band den Weg auf meinen Reader findet.

Meine Bewertung:

5

Rezension zu „Am Ende aller Zeiten“ von Adrian J Walker

Buchdetails:
Autor: Adrian J Walker
Titel: Am Ende aller Zeiten
Erscheinung: 25.08.2016  
Verlag: FISCHER Tor

Inhalt/Klappentext:
Wie weit würdest du gehen … für die, die du liebst?Adrian J Walker hat mit ›Am Ende aller Zeiten‹ einen postapokalyptischen Roman geschrieben, in dem ein ganz normaler Familienvater vor die größte Herausforderung seines Lebens gestellt wird. Edgar Hill ist Mitte dreißig, und er hat sein Leben gründlich satt. Unzufrieden mit sich und seinem Alltag in Schottland als Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer, fragt er sich vor allem eins: Hat das alles irgendwann einmal ein Ende? Er ahnt nicht, dass sich die Katastrophe bereits anbahnt.Als das Ende kommt, kommt es von oben: Ein dramatischer Asteroidenschauer verwüstet die Britischen Inseln. Das Chaos ist gigantisch, die Katastrophe total. Ganze Städte werden ausgelöscht. Straßen, das Internet, die Zivilisation selbst gehören plötzlich der Vergangenheit an. England liegt in Schutt und Asche. Ist dies der Weltuntergang? Edgar und seine Familie werden während der Evakuierung voneinander getrennt, und ihm bleibt nur eine Wahl: Will er Frau und Kinder jemals wiedersehen, muss er 500 Meilen weit laufen, durch ein zerstörtes Land und über die verbrannte Erde, von Edinburgh nach Cornwall. Zusammen mit einigen wenigen Gefährten begibt sich Edgar Hill auf einen Ultra-Marathon durch ein sterbendes Land. Doch sein Weg ist gefährlich: Im postapokalyptischen England kämpft jeder gegen jeden ums blanke Überleben. (Quelle: Lovelybooks.de)

Meine Meinung:
Das Buch ist sehr unterhaltsam jedoch nicht überragend. Für mich wurde das Thema „Laufen“ zu ausführlich behandelt. Leider kam meiner Meinung das apokalyptische das eine  Dystopie aus macht zu kurz. Der Schreibstil lässt sich leicht lesen und ich hatte das Buch relativ rasch durch. Die Protagonisten sind sehr interessant geschrieben. Sie haben alle ihre eigene Persönlichkeit. Leider hat der Autor relativ oft auf gängige Klischees zurückgegriffen. Ganz besonders in der Rolle von Ed als Familienvater. Sehr schön wurden die verschieden Reaktionen der Menschen auf solch eine Katastrophe geschildert. Die Laufabschnitte sind für mich sehr realitätsfern. Ich glaube nicht das so einfach aus einem Couch Potato ein Läufer der aus dem Stegreif solche Strecken zurücklegen kann. Mir haben die Beschreibungen der Pausen und das Zusammentreffen mit anderen Überlebenden mehr zugesagt. Der Schluss fand ich etwas dürftig. Nach allem hätte ich mir ein Happy End gewünscht. ich hoffe es gibt eine Fortsetzung. Denn ich bin mit dem Ende so nicht ganz zufrieden. Ich möchte doch wissen wie es Ed und seiner Familie in der Zukunft geht.

Meine Bewertung:
3