Rezension zu „Absolution – Wie man eine Sünde überlebt“ von Jasmin Romana Welsch

Buchdetails:
Autor: Jasmin Romana Welsch
Titel: Absolution – Wie man eine Sünde überlebt
Erscheinung: 28. Februar 2016
Verlag:
Sternensandverlag

Inhalt:
Mein Name ist Sixten. Ich denke, ich war ein durchschnittlicher Absteiger: unterbezahlt, launisch und auf das Leben und die ach so verkommene Welt schlecht zu sprechen. Da war mein kleines Drogenproblem, diese nervenaufreibenden Sitzungen bei Doktor Mattson und mein Kumpel Nils, der seit der Grundschule nicht gelernt hat, länger als zehn Stunden sauer auf mich zu sein. Summa summarum war mein Leben Mist, aber unkompliziert genug, um den Pessimismus in die tägliche Routine einfließen zu lassen.
Ich hätte genau so weitergemacht, wäre nicht alles plötzlich unwirklich geworden.
Auf einmal soll ich ein Todsünder sein und der Sklave eines Dämons werden – das behauptet zumindest die sprechende Katze, die will, dass ich sie Meisterin nenne.
Vielleicht habe ich auch einfach Wahnvorstellungen von der Kokserei bekommen. So oder so, mein Leben braucht eine Kehrtwende. Dann muss ich mich eben damit abfinden, dass es Himmel und Hölle gibt, auch wenn ich bisher Atheist war. Ich war ja auch ein gefühlskaltes Arschloch und finde mich jetzt damit ab, dass ich die Dämonen-Katze, die meine Seele verschachern will, irgendwie mag. Einer von uns wird trotzdem verlieren. Am Ende bin ich vielleicht tot, verrückt oder clean, aber das müsst ihr schon selbst herausfinden. (Quelle: Amazon.de)

Meine Meinung:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte ist etwas ungewöhnlich für einen Fantasyroman. Der untypische Einstieg ist ein toller Schachzug.  Ich konnte nicht sofort erkennen, dass es ein Fantasyroman ist. Interessant war wie die Autorin die Fantasy- elemente in die Story eingeschrieben hat. Die realen Charaktere sind richtige Persöhnlichkeiten. Sie sind wie aus dem Leben gegriffen. Jasmin Romana Welsch hat es geschafft mich in die triste Welt eines Drogenabhängigen zu entführen. Die Fantasygestalten sind sehr phantasievoll geschrieben und  haben mich mit ihrem Wesen fasziniert. Mein Lieblingsprotagonist war Sixten und die Katze. Ganz besonders hat mir gefallen wie Sixtin sich im Verlauf der Geschichte entwickelt hat. Das Buch ist durchwegs spannend und hat mich von der ersten Seite weg gefesselt. Ich kann diese Buch jedem empfehlen, der einen aussergewöhnlichen Fantasyroman lesen möchte.

Meine Bewertung:

5

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