Rezension zu „Verlorene Kinder“ von Inca Vogt

verlorene-kinder

Buchdetails:
Autor:Inca Vogt
Titel: Verlorene Kinder
Erscheinung: 14.12.2016
Verlag: Inca Vogt

Inhalt/Klappentext:
»Che il diavolo ti porta via!«, fluchte Toni. »Der Teufel soll mich holen?« Er lachte bitter und schlitzte ihr mit dem Messer die Bluse auf. »Der hat mich längst mit Haut und Haaren auf dem Schuldschein. Aber noch lebe ich.« Tonis persönlichster Fall ist ein Kampf gegen übermächtige Schatten aus der Vergangenheit Als junge Ausreißerinnen in Frankfurt spurlos verschwinden, interessiert es kaum jemanden. Ivy ist eine von ihnen und bittet Toni Amato bei der Suche nach ihrer vermissten Freundin Julia zu helfen. Kurz darauf wird Julias Leiche gefunden. Wenige Stunden später verschwindet auch Ivy und Toni erhält eine tödliche Warnung. Für die Journalistin und ihre Freundin Kante vom BKA beginnt ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen Schatten, in denen auch die junge Mutter Anna verzweifelt um ihr Leben kämpft. In der Klinik heißt es, ihr Baby sei tot geboren worden. Nur ein Pfleger kümmert sich um sie und verspricht zu helfen. Aber kann sie ihm vertrauen? Während Kante versucht, die Drahtzieher einer skrupellosen Baby-Mafia zu überführen, stürzt sich Toni in eine Undercovermission, bei der sie buchstäblich in Teufels Küche gerät. Werden ihre Feinde die in Blut geschriebene Drohung wahrmachen?

Meine Meinung:
Ein Thriller ganz nach meinem Geschmack. Er ist sehr spannend und entführt den Leser gekonnt in die Abgründe der menschlichen Psyche.
Der Schreibstil ist sehr fesselnd und düster, gewürzt mit ein wenig schwarzem Humor. Er konnte mich sofort in die Geschichte hineinziehen. Die Protagonisten sind sehr gut geschrieben und wirken auf mich sehr sympathisch. Ganz besonders Toni hat es mir angetan. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit, die sich von niemanden unterbuttern lässt. Zum schmunzeln sind die Passagen in denen das italienische Temperament von Toni durchschlägt.
Chris ist auch sehr sympathisch geschrieben. Sie ist durch und durch Polizistin mit einem sehr ausgeprägten Gespür für Verbrechen. Sie ist besonnen und wirkt teilweise ein wenig hart. Mit Chris hat Inca Vogt einen super Gegenpol zum südländischen Temperament von Toni geschaffen. Die Geschichte ist von den ersten Seiten weg sehr spannend, actionreich und nichts für zartbesaitete Leser. Der rote Faden wurde sehr gut gelegt und führt den Leser gekonnt durch die Story. Der Abschluss hat es wirklich in sich. Er ist rasant und actionreich. Ganz besonders da Toni persönlich betroffen ist.

Mein Fazit:
Verlorene Kinder ist nicht für zartbesaitete Leser geeignet. Das Buch ist ein richtiger Schlafräuber. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Inca Vogt hat die schwierige Thematik gekonnt in Szene gesetzt.

Meine Bewertung:

5

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