Blogtour VERLORENE KINDER

banner-blogtour-verlorene-kinder

Herzlich Willkommen beim zweiten Tag der Blogtour zu „Verlorene Kinder“ von Inca Vogt.

Gestern konntet ihr bei  Thea Wiebke  das Buch kennen lernen und die erste Frage des großen Gewinnspieles beantworten. Heute darf ich euch die Schöpferin von „Verlorene Kinder“  ein bisschen näher bringen.

Ich habe einen kleinen Steckbrief erstellt und durfte ein sehr schönes Interview mit Inca Vogt führen. Ganz zum Schluss wird die zweite Frage des Amato-Quiz Gewinnspiels enthüllt.

Ich wünsche auch viel Spass und drücke allen die Daumen für das Gewinnspiel.

Morgen begrüßt euch Patricia Nossol auf ihrem Blog mit Infos zur Recherche und einer weiteren Quizfrage für das Gewinnspiel.

**********

Die Schöpferin nervenzerreißender Literatur

inca-vogt-autorenfoto
(Inca Vogt)

Steckbrief

Name: Vogt
Vorname: Inca
Geboren: – 
Wohnort: zwischen Stadt und  Land irgendwo in den Bergen.
Ausbildung: Abschluss an der Akademie für Marketing und Kommunikation
Beruf: Thrillerautorin
Werke:
* Psychothriller

  • Gebrannte Kinder (Amato 1)
  • Götzenkinder (Amato 2)
  • Verlorene Kinder (Amato 3)
  • Schattenkinder (Sammelband Amato 1+2)

Sachbuch

  • Ladylike iphone 4 S

************

Das Interview mit Inca Vogt

Bist Du hauptberuflich Autor oder ist das bisher deine Zweitbeschäftigung?

 Schreiben war auch zuvor schon mein Beruf. Ich war Werbetexterin, habe freie Aufträge als Journalistin und Ghostwriter sowie Aufträge als Buchautorin termin- und dem Briefing entsprechend, „abgeliefert.“ Sogar gerne. Allerdings war es schon immer mein Ziel irgendwann Bücher auch unter meinem Namen zu veröffentlichen. Während die ersten beiden Bände meiner Amato-Reihe entstanden sind, habe ich auch immer wieder im Auftrag geschrieben. Irgendwann ging es einfach nicht mehr. Inzwischen bin ich hauptberuflich Thrillerautorin. Auch vor dem Finanzamt und anderen Behörden ;-).

Wie verbringst du deine Freizeit neben Hauptberuf und Schreiben?

Mm 😉 Freizeit? Was war das noch? Diese Zeit zwischen Schreibtisch, Planen, Marketing und dem ganzen Drumherum, das man als Selfpublisher auch stemmen muss?

Meine letzte bewusste Auszeit war ein erfrischend kommunikativer Friseurbesuch „um die Ecke“, bei dem ich am Ende auch mit meinen signierten Büchern wiederkam.

Tatsächlich hatte ich hin und wieder Auszeiten als ich noch nicht hauptberuflich als Autorin schrieb. Mit Nachbarhunden Gassi gehen, hin und wieder mal allein durch die Wälder streifen, ja sogar mal ohne Panik im Bauch shoppen gehen war drin.

Ich bin schon sehr lange selbständig tätig. Da gibt es keine Freizeit im üblichen Sinn. Auch Wochenenden sind eher blöde Tage, weil man nicht mal eben rasch einkaufen kann, was ständig fehlt. Feiertage sind gruslig, vor allem, weil garantiert die Heizung ausfällt oder sonstige Katastrophen passieren, für die es dank „Freizeit der Arbeitenden“ leider keine Hilfe gibt.

Letztendlich will ich es nicht anders, weil ich genau das tue, was ich machen will. Ich schreibe, zumindest so viel, wie es das Drumherum möglich macht. Nein, das Autorenleben besteht nicht aus lässigen Schreibzeiten und noch lässigeren Recherche- oder Kaffeehaustouren und beschaulichen Tankzeiten für die Inspiration.

Die besten Plotideen habe ich beim Wohnung putzen, Zähne putzen … Autofahren und in der Badewanne.

Wann und wo schreibst du am liebsten?

 Die fruchtbarsten Schreibzeiten habe ich im Bett und in meinen zwei Hofgartenbüros. Am Schreibtisch bin ich ein Nervenbündel und überarbeite, erledige, mach die Steuerunterlagen fertig und mich fertig.

 Hast du einen Ort der Inspiration?

 Stellt man sich immer so nett vor, nicht wahr? Ich habe früher auf ähnliche Fragen auch noch geantwortet, Ja, draußen in der Natur. Tatsache ist, dass ich hier schon über ein Jahr wohne und in dieser Zeit nur geschrieben habe. Da muss das Kopfkino oft ausreichen. Vielleicht liegt es daran, dass meine Bücher ziemlich komplex, also auch extrem arbeitsintensiv sind. Ich habe immer mehrere Handlungsstränge und da brauch ich mehr Disziplin als Inspiration. Letztere ist bei mir überreichlich vorhanden. Ich habe immer zig Ideen. Die Kunst liegt eher darin, das Richtige wegzulassen.

Was sind deine Tricks gegen Schreibblockaden?

Schreiben! Einfach schreiben. Oder anders gesagt, so etwas konnte ich mir noch nie leisten.

Klingt vielleicht angestrengt, ist aber schlicht Alltag und Überleben.

Ich habe zusammengerechnet eher 70 Stunden-Wochen, als lässige 50-Stunden-Wochen, was genial wäre. Wenn ich nur schreiben dürfte, wäre es der Himmel auf Erden. Siehe vorige Antworten.

Wie sehen deiner Meinung nach die perfekten Charaktere aus? Welche Eigenschaften sollten sie besitzen?

Sie dürfen auf keinen Fall „perfekt“ sein. Perfekt ist langweilig. Für mich sind auch lesend Charaktere interessant, die Ecken, Kanten, Schrullen oder Schrammen in der Seele haben. Ich liebe vor allem die Bösen, die begründet um sich schlagen, die aber hin und wieder auch das Kind hervorblitzen lassen und vielleicht sogar eine Entwicklung durchlaufen, die unterwegs überraschend, aber am Ende nachvollziehbar scheint.

Ich habe dabei meinen ersten Racheengel im Kopf, der in Band 1 auch Toni das Fürchten lehrt.

Was ich hingegen überhaupt nicht mag, sind Charaktere die wie Mamas Liebling daherkommen. Das funktioniert für mich nur, wenn sie als Gegenpart einer möglichen Charakterentwicklung platziert sind. Ein Beispiel ist David Frensen, gleichfalls aus Band 1, der auch im aktuellen Buch wieder kurz auftaucht. Ihn muss man mögen. Ihn durch die Hölle zu jagen war für mich extrem schwer. Hier trifft der Vorwurf meiner Lektorin ins Schwarze, die einen Dauertipp für mich immer wieder hervorholt. „Hör auf, deine Helden zu mögen. Jag sie durch die Hölle, lass sie über Grenzen gehen, schon sie nicht … das ist langweilig.“

Deshalb liebe ich die eindeutig Bösen, da bin ich fernab von Mitleid und sie formen sich von ganz alleine, ihre Handlungsstränge fallen mir am leichtesten.

Konkret, mag ich Charaktere, von denen auch ich schreibend nicht genug bekommen kann, die ich auch gerne in einem späteren Band wieder hervorhole. Gerade passiert bei Verlorene Kinder, wo ich den Fall einer zwielichtigen Nonne neu aufrolle.

Eine andere Form von Lieblingscharakter sind die leicht schrägen Figuren.

Toni ist wie sie ist. Und wenn ich auf meine erste Testleserin gehört hätte, hätte sie es nie ins erste Buch geschafft. Aber ich brauchte sie genauso wie sie ist ­– als Gegenpart zu den erschreckenden Handlungen.

Welcher Charakter war bisher am schwierigsten zu schreiben?

David Frensen aus oben beschriebenen Gründen. Da musste ich hart mit mir und ihm kämpfen.

Welches Genre liest du gerne und wer ist bzw. sind deine Lieblingsautoren?

Psychothriller. John Katzenbach, Stieg Larsson, bedingt auch Adler Ohlsen. Einige Bücher von King.

Wer ist dein(e) Lieblings-Autor/in?

Stieg Larsson und ganz viele andere. Da ich niemanden nicht nennen will, belasse ich es bei dem einen Namen.

Knabberst und naschst du ganz gerne mal beim Lesen oder schreiben? Wenn ja, was?

Ich bin Muffinsüchtig! Und ich liebe alles was mit Kokos angereichert ist. Da ich mich vegan ernähre, ist die Knabberauswahl beschränkt.

Hast du eine Buchempfehlung für die Leser?

Ja klar, lest meine Amatos 😉

Ich halte es generell für schwierig als Autor, andere Autoren zu empfehlen.

Ein Autohersteller der Marke XY wird ja auch nicht gefragt, welchen Mitbewerber er seinen Käufern empfehlen würde. Warum sollte ein ehrlicher Autor so tun als würde er nicht in erster Linie wollen, dass seine eigenen Bücher gekauft und gelesen werden?

Dennoch empfehle ich gerne auch hin und wieder Kollegenbücher, aber das mache ich spontan, wenn ich gerade eins gelesen habe. Hier eine Auswahl zu nennen, würde ausgrenzen und das möchte ich nicht.

Welche Ausgabeformen von Büchern magst du am liebsten?

eBooks. Die stauben nicht ein, müssen nicht in Umzugskartons mühsam von Ort zu Ort ziehen und sie sind auch viel angenehmer zu lesen. Lediglich meine Fachbücher und einige besondere Thriller haben meine radikale Einschränkung auf eine einzige riesige Bücherregalwand überlebt. Alle anderen Genres und Bücher sind bei früheren Umzügen als Spende irgendwo untergekommen.

Wie wichtig ist dir die Covergestaltung?

Extrem wichtig! Das Cover ist das Erste was ins Auge fällt und es muss auch noch in Briefmarkengröße funktionieren, sich unterscheiden, eine Signalwirkung haben.

Deshalb auch meine recht klare Linie Rot- auf Weiß, mit jeweils einem Fokus auf Kopfmotive der symbolischen Art. Ich habe Nächte damit zugebracht nach den richtigen Motiven und dem Designer zu suchen, der meine Ideen umsetzt.

Besonders schwer mache ich es mir, da ich vom Fach komme. Ich war Grafikerin, bevor ich ein Marketingstudium mit Fokus auf Werbepsychologie begann und schließlich als Werbetexterin mein Geld verdient habe. Da wird bereits die Typofrage zur Grundsatzfrage. Aber ich weiß, dass ich befangen bin und überlasse daher das Gestalten inzwischen einer tollen Agentur in München. Sie steht im Impressum.

Kannst du uns einen kleinen Ausblick in die Zukunft geben? Welche Projekte hast du in nächster Zeit geplant?

Es wird weitere Bücher mit Toni Amato geben aber ich flirte derzeit auch mit ‚einmal Fremdgehen’. Ich würde gerne auch mal meine schwarzhumorige Seite schreibend ausleben. Angedacht und als Plot bereits an der Pinnwand ist ein Krimithriller mit Serienpotential. Idee und Figuren geistern schon seit drei Jahren in meinem Hinterkopf herum.

Falls sich nicht der nächste Amato wieder vordrängt, wird es schwarz werden, sehr schwarz.

Gibt es irgendwas, das Du Deinen Lesern noch mitteilen möchtest?

Ja, bitte kauft unsere Bücher und holt sie euch nicht auf irgendwelchen dubiosen Plattformen, die von Piraten betrieben werden. Unterstützt uns mit Rezensionen und legt unsere Bücher nicht nur einfach auf dem SUB ab, lest sie auch.

Ich weiß, es kostet etwas Mühe und sogar etwa so viel wie eine Tasse Kaffee, aber es ermöglicht und ermuntert uns, weiterzumachen. Danke dafür. 

Danke, dass es euch gibt!

Vielen Dank für dieses sehr spannende Interview.

************

Wie mir Verlorene Kinder gefallen hat könnt ihr in meiner Rezi nachlesen.

************

Amato-QUIZ und Gewinnspiel!

Einsteigen in den Amato-Tourbus und jeden Tag die Gewinnchancen erhöhen mit richtigen Antworten auf unsere Quizfragen. Damit auch alle teilnehmen können, die sich noch nicht so gut in Toni Amatos Thrillerwelt auskennen, haben wir für euch jeweils mehrere Antworten zur Auswahl vorbereitet.

  1. Preis: „Entweder oder“
    Der Gewinner darf wählen zwischen
    a) Kindle Paperwhite und …
    b) Toni-Fanschuhen aus der veganen Schuhkollektion „Boxford-Design“ mit Wunschmotiv.
  2. Preis: Superfanpaket
    Alle drei Amato Psychothriller als Taschenbuch, signiert mit Lesezeichen.
  3. – 5. Preis: Taschenbuch Verlorene Kinder,
    signiert mit Lesezeichen.

Der Weg in den Amato-Lostopf:

Während der Blogtour für VERLORENE KINDER könnt ihr vom 9.-19. Januar 2017 gleich elfmal (plus Bonusfragen/Lose) in unseren Pott wandern. Ihr müsst nur die richtigen Antworten in unserem Amato-Quiz rauspiken, frei nach dem Motto, „auch richtig geraten, zählt.“

Echte Amato-Fans haben natürlich die größten Gewinnchancen. Je mehr richtige Antworten, desto mehr Lose nehmen an der Ausziehung teil. Für jede richtige Antwort gibt’s ein Los.

TAG 2: Mit welchem Job hat sich Toni Amato in Gebrannte Kinder etwas dazuverdient?

  1. Als Hundesitterin
  2. Als Pizzabotin
  3. Als Vorleserin in einem Kindergarten
  4. Als Hostess auf der Frankfurter Buchmesse
  5. Als Personenschützerin

Teilnahmebedingungen:

  • Teilnehmen am Quiz dürfen alle Leser über 18 aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
  • Jeder Teilnehmer kann nur jeweils einen der ausgeschriebenen Preise gewinnen, aber mit beliebig vielen Losen seine Gewinnchancen erhöhen.
  • Die Bonusfragen zählen wie die normalen Fragen und erhöhen die mögliche Losanzahl pro Teilnehmer auf 13 mögliche Lose.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.

Bitte sendet eure Antworten an folgende Mailadresse.

briefkasten@inca-vogt-autorin.com

Einsendeschluss ist der 20. Januar 23.59 Uhr. Die Gewinner werden am 22. bekannt gegeben. Gewinnaussendung in der darauffolgenden Woche.

Bitte schreibt die Lösung wie folgt auf:

 Stichwort im Betreff: Blogtour-Amato-Quiz

 TAG … (1 – 11, bzw. Bonusfrage)

 Lösung … (a,b,c,d oder e)

Antworten sammeln oder täglich abschicken?

Ob ihr jeden Tag eine Mail abschickt mit euren Lösungen oder brav alle Antworten sammelt und am Ende der Tour eine Mail losschickt, überlassen wir euch.

Gezählt wird jeweils nur eine (richtige) Antwort pro Frage von euch 😉

Achtung: Nur Teilnehmer, die in der (jeder) Mail ihren richtigen Namen und eine gültige Postadresse mit angeben, nehmen an der Verlosung teil. Ohne diese Angaben können wir eure Antworten nicht zählen!

Viel Spaß und ganz viel Glück!

************

_____________________________________________________________________________

Die Stationen der Blogtour:
09.01.2017 – Thea Wiebke http://krimines-buecherblog.blogspot.de/
10.01.2017 – Doris Schober-Troy https://thora01.wordpress.com/
11.01.2017 – Patricia Nossol http://nichtohnebuch.blogspot.de/
12.01.2017 – Kerstin Cornils http://kerstinskartenwerkstatt.de/b
13.01.2017 – Katja Arends https://ruhrpottkatjes.wordpress.com/
14.01.2017 – Tamara Zinser http://www.thefantasticworldofmine.de/
15.01.2017 – Nina Wacht http://www.blog-a-holic.de/
16.01.2017 – Christina Rausch http://krimiundkeks.de/
17.01.2017 – Melanie Braun https://univerum-of-books.blogspot.de/
18.01.2017 – Janine Feix http://facebook.com/mercybooksblog
19.01.2016 – Yvonne Hantschel www.einanfangundkeinende.wordpress.com
 

 

 

Advertisements

Ein Gedanke zu “Blogtour VERLORENE KINDER

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s